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Deborah James: Krebskranke Podcasterin verabschiedet sich: “Wir haben alles versucht”


Es ist inzwischen mehr als fünf Jahre her, dass bei BBC-Moderatorin und Podcasterin Deborah James (40) fortgeschrittener Darmkrebs diagnostiziert wurde. Trotz denkbar schlechter Aussichten gab die zweifache Mutter nicht auf. Sie absolvierte mehrere Operationen und zahlreiche Chemotherapien. Und die Behandlungen hatte zunächst Erfolg: 2018 teilten ihr die Ärzte mit, dass sie krebsfrei sei.

Doch der Krebs kam zurück. Inzwischen wurden alle Behandlungen eingestellt und Deborah James bereitet sich im Kreise ihrer Liebsten auf den Tod vor.

Deborah James nimmt mit herzzerreißenden Worten Abschied

Der lange Instagram-Post an ihre Fans endet mit den Worten: “Ich bereue nichts. Genießt das Leben!” Und genau für diese Sicht auf das Leben, für ihren unbändigen Mut und ihre positive Weltsicht wird Deborah James von ihren Followern bewundert und verehrt. Das zeigt sich nicht nur an tausenden Liebesbekundungen unter ihrem Post, sondern auch an umgerechnet mehr als 700.000 Euro an Spenden, die mittlerweile auf dem Stiftungskonto für die Krebshilfe von Deborah eingegangen.

BBC-Moderatorin erwartet den Tod im Kreise ihrer Familie

Bei allem Optimismus, der in den Worten der 40-Jährigen mitschwingt, macht Deborah James doch deutlich, dass sie im Sterben liegt. Ihre Worte: “Wir haben alles versucht, aber mein Körper spielt einfach nicht mit. Meine aktive Behandlung ist eingestellt und ich bin jetzt ins häusliche Hospiz verlegt worden, wo mich meine unglaubliche Familie.” Der Fokus liege darauf, ihr die Schmerzen zu nehmen. “Niemand weiß, wie lange ich noch habe, aber ich kann nicht laufen, ich schlafe die meiste Zeit, und die meisten Dinge, die ich für selbstverständlich hielt, sind Wunschträume.” Sie fügt hinzu: “Ich weiß, dass wir nichts unversucht gelassen haben.”

Tiefe Dankbarkeit für jeden weiteren Sonnenaufgang

Deborah James sagt selbst, sie habe oft nicht geglaubt, ihren 40. Geburtstag und den Wechsel ihrer Kinder auf die weiterführende Schule zu erleben. Sie sei zutiefst dankbar, ihre familie bei sich zu haben. “Im Moment geht es mir darum, Tag für Tag Schritt für Schritt anzugehen und für einen weiteren Sonnenaufgang dankbar zu sein.”

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