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Der VfB Stuttgart im Abstiegskampf – Es werden Tränen fließen


Nun ist sie da: die Angst vor der Hoffnung. Die trügerische Sehnsucht, das noch vor Wochen für unmöglich Gehaltene möglich zu machen. Es mag absurd klingen, doch dieser “Kampf um den Abstieg”, er war von Stuttgarts Kaderplaner Sven Mislintat bereits zu Saisonbeginn prognostiziert worden.

Der Weg, mit jungen Leuten eine zukunftsfähige Mannschaft aufzubauen, er wurde in Stuttgart konsequent weitergegangen. Zur Not, wie Mislintat und Trainer Pellegrino Matarazzo betonten, wird er auch in der 2. Liga fortgesetzt.

Sven Mislintat: Stuttgarts Sportdirektor hofft noch auf den direkten Klassenerhalt. (Quelle: Sportfoto Rudel/imago-images-bilder)

Da kommt es zur Unzeit, dass ausgerechnet Stuttgarts neuer Vorstandschef Alexander Wehrle ein klares Bekenntnis zum Duo Matarazzo/Mislintat vermied. Nach Saisonende wolle man in die “Analyse gehen, diesen Saisonverlauf betrachten und in die Zukunft schauen.” Keine glückliche Aussage vor dem wohl wichtigsten Spiel der Saison.

Wehrles Vorgänger Thomas Hitzlsperger, beim VfB nach seinem Meisterschaftstor 2007 eine Ikone, hatte sich bis zu seinem Abschied im März immer hinter sein Aufstiegsduo gestellt. Doch der ist nun eben nicht mehr da.

Auch wenn an der Mercedesstraße derzeit kaum jemand glaubt, dass man sich zur neuen Saison, ob in der zweiten oder ersten Liga, nach einem neuen Trainer umschauen muss, ist die Leichtigkeit der vergangenenver Spigen.

Und Stand heute, wenige Stunden vor dem Saisonfinale gegen den 1. FC Köln (bei t-online im Liveticker), wagt niemand zu prognostizieren, wie es ausgehen mag für den stolzen Traditionsverein aus Cannstatt. Nur eines ist gewiss: Am Samstag können Tränen fließen am Neckar. Des Glücks oder der Angst vor einem Abstieg in der Relegation.

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